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Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. hat eine langjährige Tradition im Bereich der Müttergenesungsarbeit. Bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war sie in der Müttererholung tätig. Nach dem 2. Weltkrieg begründete sie mit anderen Frauenverbänden und Organisationen das „Deutsche Müttergenesungswerk“ (MGW), in dem die Arbeit der Müttergenesung unter Elly Heuss-Knapp ein „bundesweites Dach“ erhielt.

Nachdem die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. die stationäre Müttergenesungsarbeit Ende 2002 beendet hatte, widmet sie sich bis heute den weiteren Verpflichtungen der Müttergenesungsarbeit.

Landesvermittlungsstelle für Müttergenesung

Der Landesverband unterhält eine „Landesvermittlungsstelle für Müttergenesung“, in der neben Kurvermittlung auch ein regelmäßiger Austausch und die Bündelung der 13 evangelischen Beratungsstellen in Westfalen gewährleistet werden.

So wurden im Jahr 2015 wieder 580 Mütter und 4 Väter in insgesamt 1.156 Gesprächen über die Möglichkeiten einer Müttergenesungskur beraten und 481 Personen in der Antragsstellung unterstützt. Schließlich erhielten 445 Menschen eine Kur nach §§ 24, 42 SGB V bzw. §§ 23, 40 SGB V.

Sammlung des Müttergenesungswerkes

Die Sammlung des Müttergenesungswerkes wird durch die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. organisiert für das evangelische Westfalen: sieben Frauenhilfe-Verbände führen Sammlungen für Müttergenesungsarbeit durch; entweder sie nutzen das Verteilmaterial des MGWs oder sammeln das Geld in Gottesdiensten, Vortragsreihen oder Gruppentreffen. 2015 kam dabei etwa 4.300 Euro zusammen, die dem MGW überwiesen werden können.

An wen wendet sich Müttergenesung?

Sie wendet sich an alle Frauen (unabhängig von einer Erwerbstätigkeit), die durch Kindererziehung, Haushalt, Beruf oder sonstige Familienverpflichtungen besonders belastet sind und neben Ruhe und Entspannung auch gezielter Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit bedürfen.

Wie beantrage ich eine Kur?

Für die Beantragung von Frauenkuren, Mutter-Kind-Kuren und Väter-Kind-Kuren und Mutter-Kind-Kuren gibt es bei uns und in den örtlichen Beratungs- und Vermittlungsstellen Vordrucke für die ärztlichen Gutachten sowie weitere Papiere zur Anmeldung. Wenn Sie eine Kurmaßnahme planen, fordern Sie bitte diese Formulare an.

Mit den Attestvordrucken gehen Sie zu Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt, für die Kinder zum Kinderarzt. Sie schildern ihm Ihre belastenden Probleme, Gesundheitsstörungen, Sorgen, etc. und lassen die Vordrucke ausfüllen. Mit diesen Unterlagen wenden Sie sich an Ihre Beratungsstelle oder an uns in Soest.

Für Beratung und Vermittlung stehen wir Ihnen jederzeit zur Seite.
Über uns erfahren Sie auch, wo sich die anderen (evangelischen) Beratungsstellen befinden.

 

Positionen und aktuelle Informationen:

 

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Abteilung Müttergenesung
Christa Schürmann
Feldmühlenweg 19
59494 Soest
Tel.: 02921 371-205
Fax: 02921 4026
e-Mail: schuermann@frauenhilfe-westfalen.de