Kommunikation mit Nicht-Sprechenden – Dementiell und psychiatrisch Erkrankte mit der Kommunikation nach Garry Prouty wieder erreichen
Dementiell und psychiatrisch erkrankte Menschen verlieren im Laufe ihrer Erkrankung teilweise oder vollständig die Fähigkeit zu sprechen und sich dadurch individuell mitzuteilen. Dies erschwert ihre Pflege und Betreuung in hohem Maße.
Die Kommunikationsmethode nach Garry Prouty bietet Pflege- und Betreuungskräfte sowie Angehörigen einfache Techniken, die es ermöglichen können, wieder Kontakt zu den dementiell oder psychiatrisch Erkrankten aufzunehmen und ihre sprachlichen Fähigkeiten wieder anzuregen. Um diese Ziele zu erreichen, werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, mit den ihnen anvertrauten Menschen sogenannte „Kontaktreflexionen“ durchzuführen.
Folgende Strategien nach Garry Prouty werden die Teilnehmenden einüben:
- Situationsreflexion
- Gesichtsausdrucksreflexion
- Körperhaltungsreflexion
- Wort-für-Wort-Reflexion
- wiederaufgreifende Reflexion
Die Strategien werden in Theorie vorgebracht und durch praktische Übungen handhabbar. Die genannten Strategien sind einfach erlernbar und anwendbar in der Pflegepraxis und zu Hause. Sie erleichtern die Pflege und Betreuung.
Termin & Ort:
27.04.2027
Bildungs-Institut für Pflegeberufe, Bühlstr. 43, 34414 Warburg-Rimbeck
Beginn: 09:00 Uhr, Ende: 15:00 Uhr
Kosten: 150,00 €
Informationen: Silke Kaufmann 05642 96530-10 (Mo. – Fr. 8:30 bis 13:00 Uhr)
- Veranstaltungsnummer BI 04
- Zielgruppe Pflegekräfte, zusätzliche Betreuungskräfte §53b SGBXI, Angehörige von dementiell Erkrankten
- Verantwortlich Manuela Schunk, Bildungsreferentin
- Kursleitung Leitung: Silke Kaufmann Diplom-Pädagogin
- 27 Apr. 2027
- 9:00 - 15:00
- Warburg