Größere Repräsentanz von Frauen in den Führungsebenen gefordert

(Juli 2022)

Größere Repräsentanz von Frauen in den Führungsebenen gefordert (Juli 2022)

Das 9. Netzwerktreffen der „Frauen in Führung in Kirche und Diakonie“ fand Anfang Juli mit Pfarrerin Birgit Reiche als Teilnehmerin (r.) in Berlin statt.

Auch in Kirche und Diakonie ist allzu deutlich geworden, dass Appelle und unverbindliche Empfehlungen nicht zielführend waren, um die Repräsentanz von Frauen zu erhöhen. Es sind verbindliche Regelungen erforderlich.“ Maria Loheide, Schirmfrau des Netzwerks „Frauen in Führung in Kirche und Diakonie“ erklärte dies im Rahmen des 9. Netzwerktreffens mit dem Thema „Damit sich (endlich) was bewegt – wie Frauen in Führung kommen und bleiben!“.

Die Chefinnen aus Kirche und der Diakonie mahnen mehr Tempo und Ernsthaftigkeit bei der Quote in Gremien und Führungspositionen. Vertreterinnen des Deutschen Juristinnenbundes (djb) und des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VDU) berichteten vom alternativlosen Weg einer verbindlichen Quote, ohne die eine angemessene Repräsentanz von Frauen in Gremien und Führungspositionen nicht erreicht wird.

Das Netzwerk besteht aus mehr als 100 Frauen der letztverantwortlichen Leitungsebenen in Kirche und Diakonie. Birgit Reiche, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, gehört zu diesem Netzwerk.

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