Soester Initiative gewinnt den Westfälischen Schöpfungspreis

(September 2022)

Soester Initiative gewinnt den Westfälischen Schöpfungspreis (September 2022)

Pfarrerin Birgit Reiche, Julia Brüntrup, Dr. Hermann Buschmeyer, Superintendent Manuel Schilling, Oskar Greven, Franz Josef Klausdeinken und Christina Vetter (v.l.) freuen sich über den Westfälischen Schöpfungspreis 2022 für Christians & Churches for Future (CC4F) im Raum Soest.

„weiter_wirken“, so lautet das Credo der Christians & Churches for Future (CC4F) im Raum Soest. Das ökumenische Nachhaltigkeitsnetzwerk wurde für sein innovatives und zukunftsweisendes Engagement im Bereich der Umweltkommunikation mit dem 1. Preis des Westfälischen Schöpfungspreises ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand durch Präses Dr. Annette Kurschuss Anfang September in der Pauluskirche Dortmund statt. Beeindruckt hat die Jury des Instituts für Kirche und Gesellschaft das Engagement im Bereich Vernetzung, der vielseitige Einsatz von Medienkanälen und das öffentlichkeitswirksame Auftreten.

Mit dem Westfälischen Schöpfungspreis ehrt die »Konferenz der Umweltbeauftragten» und das »Institut für Kirche und Gesellschaft« das Engagement der vielen Initiativen, Projekte und Einzelpersonen, die sich in der Evangelischen Kirche von Westfalen für die Bewahrung der Schöpfung engagieren. Zum diesjährigen Schwerpunktthema Umweltkommunikation haben sich 14 spannende und zukunftsweisende Projekte beworben.

Die Initiative „CC4F-Soest – Christians & Churches for Future im Raum Soest“ ist seit 2021 aktiv und bietet eine Plattform für Christ:innen und Kirchengemeinden, die das kirchliche Engagement für eine zukunftsfähige und ganzheitliche Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialökologie in Kirche, Politik und Gesellschaft stärken wollen. Sie motiviert zu einer Lebensweise, bei der alle Menschen der gegenwärtigen wie der zukünftigen Generation ein menschenwürdiges Leben führen können, ohne dass dafür die ökologischen Ressourcen geschädigt werden.

Die CC4F Soest unterstützt Initiativen für mehr soziale und ökologische Klimagerechtigkeit und nachhaltige Lebensstile. Die Bewahrung der Schöpfung liegt ihnen besonders am Herzen. Über dieses Querschnittsthema können Christ:innen sich mit vielen gesellschaftsrelevanten Impulsen in die öffentliche Debatte einbringen. Das Leitbild einer ganzheitlichen Ökologie spiegelt sich im christlichen Handeln wider, das Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato Si' oder die EKD in der Schrift „Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben“ zum Maßstab für politisches und gesellschaftliches Handeln erhoben haben. Die Bekämpfung von globalen und sozialen Ungerechtigkeiten und ein ambitionierter Umweltschutz hängen unmittelbar zusammen und sind Markenkern der Initiative.
Durch regionales Agieren unterstützen die CC4F Soest überregionale Kampagnen; so z.B. die „Forderungen der Christians For Future an die Landeskirchen und (Erz-)Bistümer Deutschlands“.

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