Information zu „Pflege in deutschen Privathaushalten durch osteuropäische Haushaltshilfen und Pflegekräfte“

(Stand: Dezember 2005) 1. Ausgangsüberlegungen Schon seit etlichen Jahren ist Deutschland de facto ein Einwanderungsland. Viele Arbeitskräfte v.a. aus Lateinamerika und Osteuropa kommen (meist ohne legalen Aufenthaltsstatus) nach Deutschland, um hier Geld zu verdienen. Dabei ist der Arbeitsmarkt für weibliche Migrantinnen weltweit geschlechtsspezifisch v.a. in Reinigungs-, Pflege- und Betreuungstätigkeiten gegeben, wobei die Haushaltsarbeit den weltweit […]
Offener Brief der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. an die Bundesverbände der Krankenkassen

(Dezember 2005) Sehr geehrte Damen und Herren, die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. wendet sich an Sie, um Sie noch einmal dringend aufzufordern, Ihre Bewilligungspraxis von Mutter-Kind-Kuren dahingehend zu verbessern, dass sie dem gesetzlichen Anspruch von Frauen und Kindern auf eine stationäre Kur bei ärztlich attestierter Kurbedürftigkeit entspricht. Laut SGB V §§ 23/24 und 27/41 […]
Stellungnahme der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. zu Arbeitsmarktreformen und Geschlechterverhältnis

(Oktober 2005) In der diesjährigen Herbstkonferenz der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. haben sich 70 Teilnehmerinnen Ende Oktober 2005 intensiv mit den Arbeitsmarktreformen in Deutschland auseinandergesetzt und eine Erklärung verabschiedet. In 14 Punkten stellen sie Fehlannahmen der Arbeitsmarktreformen heraus und arbeiten 16 Forderungen zur Nachbesserung heraus. Die Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen fordern die […]
Erklärung der Teilnehmenden der 3. Internationalen Fachtagung „Gemeinsam gegen Menschenhandel“

vom 22. – 23.09.2005 in Soest. (September 2005) Wir, 60 Frauen und Männer aus Europa, – aus Belarus, Polen, Ungarn, Bulgarien, Litauen, Ukraine und Deutschland -, aus Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution, aus Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und Frauenhäusern, aus anderen Nichtregierungsorganisationen, aus Polizeibehörden und Gesundheitsämtern, Netzwerken, Frauenhilfe und Diakonie haben uns vom […]
Wahlprüfsteine für den Bereich Opfer von Menschenhandel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005

Politikerinnen und Politiker im Land NRW sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der allseits als unverzichtbar bezeichneten Leistungen für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen einzusetzen. Dies bedeutet kostendeckende und bedarfsgerechte Finanzierungen der Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel. Unsere Forderungen an eine zukünftige Landesregierung sind: Integrationshilfen für Opferzeuginnen. Gewährleistung des größtmöglichen Schutzes für Opferzeuginnen […]