Spenden & Unterstützen
Sie möchten etwas bewegen und sehen, wie Ihr Geld direkt hilft. Jeder Euro hilft uns, unsere Aufgaben und Angebote zu erfüllen. Jede Spende zeigt den Menschen, für die gespendet worden ist, dass sie nicht vergessen sind. Somit hilft jeder Euro doppelt.
Unsere Spendenprojekte
Als Mitgliederverband, Trägerverein und Bildungsanbieterin sind wir in vielen Arbeitsbereichen tätig. Für viele davon, z.B. in der Anti-Gewalt-Arbeit, in der Aus- und Weiterbildung oder Eingliederungshilfe, sind Eigenmittel von bis zu 25% nötig. Diese Deckungslücken sowie Einzelfallhilfen müssen aus Spenden finanziert werden.
Frauenhilfe-Patenschaft — Sprach- und Integrationskurse in der Pflegeausbildung
Der Fachkräftemangel in der Pflege ist spürbar. Gleichzeitig suchen viele junge Menschen weltweit nach einer sicheren Zukunft. Damit internationale Auszubildende in der Pflege gut in ihrer Ausbildung und in unserer Gesellschaft ankommen, unterstützen wir sie mit berufsspezifischen Sprach- und Integrationskursen, Begleitung im Alltag und persönlicher Nähe. So schaffen wir Räume, in denen Fremde zu Mitbürger*innen werden und Begegnungen zu tragenden Beziehungen wachsen können. In einem Blog geben wir den Auszubildenden selbst das Wort. Hier erzählen sie von ihrem Weg nach Deutschland, von Hoffnungen und Herausforderungen, vom Lernen und Ankommen. Ihre Spende trägt dazu bei, dass ausländische Auszubildende unsere Sprache lernen, im Beruf bestehen und sich in Westfalen zuhause fühlen können. Damit stärken Sie nicht nur die Zukunft der Pflege, sondern auch ein Miteinander, das Würde und Menschlichkeit für alle bewahrt.
NADESCHDA — Frauenberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel
NADESCHDA ist eine von acht Beratungsstellen in NRW für von Menschenhandel betroffene Frauen und die einzige im ländlichen Raum. Sie hat ihren Sitz in Herford und wurde 1997 gegründet. Menschenhandel ist ein Verbrechen und ein Straftatbestand im Sinne des Strafgesetzbuches (§232 StGB). Opfer sind überwiegend Frauen und Mädchen aus Ost- und Südeuropa, aber zunehmend auch aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Sie werden mit falschen Versprechen auf Arbeit oder Ehe nach Deutschland gelockt. Die besonderen Lebenssituationen der Betroffenen machen umfassende Sozialberatung und individuelle Betreuungsangebote notwendig, um Notsituationen zu bewältigen und langfristig die Situation der Betroffenen zu verbessern. Die Finanzierung durch Land und Kommunen ist gesichert, aber nicht kostendeckend. Die Deckungslücke von bis zu 25% sowie Einzelfallhilfen müssen aus Spenden finanziert werden.
Frauenhaus Soest
Das Frauenhaus Soest ist ein Schutzhaus für Frauen mit ihren Kindern, die akut von häuslicher Gewalt betroffen sind. Es ist seit 1990 für den Kreis Soest zuständig und bietet 8 Plätze. Die anteilige Finanzierung durch das Land NRW und den Kreis Soest reicht nicht zur Deckung der Kosten. Die Deckungslücke von bis zu 25% sowie Einzelfallhilfen müssen aus Spenden finanziert werden.
Frauenheim Wengern
Das Frauenheim Wengern in Wetter (Ruhr) bietet Wohnen, Bildung, Tagesstruktur, Arbeit, Förderung, Beratung und individuelle Hilfen für erwachsene Menschen mit geistiger und/oder psychischer Behinderung, chronischer Suchterkrankung sowie für Frauen mit Behinderung, die von Gewalt und Missbrauch betroffen sind. Gemeinsames Ziel ist es, den Menschen durch individuelle Hilfeangebote Stabilität in ihrem Lebensalltag zu geben. Das Frauenheim Wengern ist seit 1907 in unserer Trägerschaft. Die Anti-Gewalt-Arbeit, Seelsorge und Einzelfallhilfen für Menschen mit Behinderungen müssen aus Spenden finanziert werden.
Frauenberatung Soest
Die Mitarbeiterinnen der Allgemeinen Frauenberatungsstelle im Kreis Soest und der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt beraten alle Frauen und Mädchen ab 16 Jahren im Kreis Soest. Sie beraten, wenn Frauen und Mädchen von Gewalt betroffen sind und sich über das Gewaltschutzgesetz informieren möchten, ihre Handlungs- und Schutzmöglichkeiten kennenlernen wollen oder eine sichere und gewaltfreie Zukunft wünschen. Sie beraten auch dann, wenn Frauen sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, persönliche Probleme lösen möchten, eine Krise bewältigen wollen oder Entscheidungen treffen müssen.
Jede dritte Frau in Deutschland hat bereits sexualisierte oder körperliche Gewalt erlebt. Jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. Jeden dritten Tag gelingt es ihm. Häusliche Gewalt ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches Problem, das hohe ökonomische Kosten für die Gesellschaft verursacht. Es braucht mehr Aufklärung, damit Gewalt gegen Frauen kein Tabuthema mehr ist und Betroffene sich trauen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Allgemeine Frauenberatungsstelle im Kreis Soest ergänzt seit dem 1. Dezember 2020 das Netz der Hilfen. In die Landesförderung NRW aufgenommen, füllt sie mit ihren niedrigschwelligen und sozialraumnahen Angeboten eine bestehende Lücke. Zum 1. April 2022 wurde die Arbeit erweitert: Neben der Allgemeinen Frauenberatungsstelle gibt es jetzt zusätzlich eine Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. Sexualisierte Gewalt begegnet uns in sämtlichen Lebensbereichen, in einer Partnerschaft oder der Familie, im Büro oder auf einer Party, im Sportverein oder im Internet. Sie kann in vielfältigen Formen auftreten: sexuelle Belästigung, das Verbreiten von intimen Fotos gegen den Willen der Betroffenen, unerwünschte Berührungen oder Vergewaltigung. Auch sexualisierte Gewalt in Verbänden, Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen gerät zunehmend in den Fokus.
Ein Eigenanteil von 10% der Kosten muss aus Spenden finanziert werden.
YUNA Westfalen-Lippe — Fachstelle Prävention und Beratung bei weiblicher Genitalbeschneidung FGM/C
YUNA Westfalen-Lippe tritt parteiisch für von FGM/C betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen ein. Sie baut auf der langjährigen Erfahrung der Frauenberatungsstelle NADESCHDA auf. Weibliche Genitalbeschneidung bedeutet, dass Teile der äußeren weiblichen Genitalien verletzt oder entfernt werden. In Deutschland ist jede Form davon verboten, auch wenn sie im Ausland durchgeführt werden soll. Da das Thema ein Tabu darstellt, wissen viele Menschen nicht, dass die Beschneidung lebenslange körperliche, seelische und soziale Folgen verursachen kann. Die Angebote richten sich an betroffene und bedrohte Mädchen und Frauen, ihre Familienangehörigen sowie an Fachkräfte. Ihre Spende hilft, betroffene Mädchen und Frauen zu beraten, zu begleiten und zu schützen.
THEODORA — Prostituierten- und Ausstiegsberatung
THEODORA berät seit 2011 Frauen in der Prostitution in Ostwestfalen-Lippe. Die Beratungsstelle ist nach der byzantinischen Kaiserin Theodora (ca. 497–548 n. Chr.) benannt, die selbst im Rotlichtmilieu ihrer Zeit aufgewachsen ist und sich als Kaiserin für die Rechte von Prostituierten eingesetzt hat. Ort und Zeit der Beratung werden von den Bedürfnissen der Klientinnen bestimmt. Die Beratung erfolgt nach Möglichkeit muttersprachlich. Unser Ziel ist, dass Prostituierte ein gesundes, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in Sicherheit führen. Ein Verbot der Prostitution verhindert nicht Prostitution, sondern verschiebt sie in die Illegalität. Die Frauen sind dann Gewalt und Ausbeutung schutzlos ausgeliefert und verlieren die Möglichkeit, sozial- und krankenversichert zu sein. Ein Eigenanteil von ca. 10% der Kosten muss über Spenden finanziert werden. Ihre Spende fließt direkt in die unmittelbare Hilfe für die Klientinnen, in die Präventionsarbeit und in technische Hilfsmittel zur Unterstützung unserer Arbeit.
TAMAR — Prostituierten- und Ausstiegsberatung
TAMAR bietet Prostituierten- und Ausstiegsberatung für Mädchen und Frauen in den Kreisen Olpe, Soest und Siegen-Wittgenstein sowie in Borken, Coesfeld und Steinfurt an. Um auch in abgelegenen Ortschaften vertraulich beraten zu können, gibt es einen Beratungsbus sowie ein Büro in Soest. Die Sozialarbeit von TAMAR begleitet Klientinnen als Lotsin im Hilfesystem in der Region. Unser Ziel ist, dass Prostituierte ein gesundes, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in Sicherheit führen. Ein Eigenanteil von ca. 10% der Kosten muss über Spenden finanziert werden.
Viele Anlässe, viele Möglichkeiten
Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen.
Einzelpersonen
Einzelpersonen können Geldspenden, Sachspenden, Geburtstagsspenden oder Spenden aus Anlass von Beisetzungen, Jubiläen oder persönlichen kirchlichen Anlässen wie Eheschließungen und Taufen leisten.
Gruppen
Gruppen können Patenschaften übernehmen, alte und behinderte Menschen einladen und begleiten, Feiern und Feste gestalten oder Aktionsläufe und Konfirmanden-Sammlungen organisieren.
Organisationen
Organisationen können Wohltätigkeitsveranstaltungen, Benefizkonzerte, Benefizturniere, Basarverkäufe, Geldsammlungen oder Tombolas durchführen.
Firmen
Firmen können auf Weihnachtspräsente zugunsten eines Projektes verzichten, bei Betriebsfesten, Mitarbeitendenaktivitäten oder Firmenjubiläen sammeln, Spendendosen in Geschäftsräumen aufstellen oder Spenden aus Jahresgewinnen leisten.
Spendenkonto
Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e. V.
Sparkasse Hellweg-Lippe
IBAN: DE27 4145 0075 0003 0296 00
BIC: WELADED1SOS
Online-Spende
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich spenden?
Spenden sind per Überweisung auf unser Spendenkonto oder online über unser Spendenformular möglich.
Erhalte ich eine Spendenquittung?
Für Spenden ab 300 Euro stellen wir eine Zuwendungsbestätigung nach amtlichem Muster aus. Für kleinere Beträge genügt in der Regel der Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt.
Kann ich Sachspenden abgeben?
Bitte fragen Sie direkt in unseren Einrichtungen an, ob und wofür derzeit Bedarf besteht.
Kann ich mich auch ehrenamtlich einbringen?
Ja. Weitere Möglichkeiten finden Sie im Bereich Mitmachen & Ehrenamt.