Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Diakonie ist eine theologische und eine ekklesiologische Frage und damit kein Randphänomen. Die Strategien der Frauenförderung sollten so intensiv und konsequent wie möglich genutzt werden. Frauen sollten sich gegenseitig stärken, Netzwerke bilden und sich gegenseitig coachen (Affidamento-Ansatz der Mailänderinnen).

Strategien der Frauenförderung

Frauen sollten Stärken betonen, die eigenen und die anderer Frauen: Ich kann, sie weiß, wir haben.

Frauen sollten zielgerichtete, im Sinne der eigenen Karriereplanung ausgewählte Fortbildungen machen.

Frauen sollten Mut zur ganzen Stelle und zur ganzen Verantwortung haben.

Je größer die Verantwortung, desto größer die Gestaltungsmöglichkeit. Je größer das Arbeitsvolumen, desto größer der eigene Einfluss auf Prioritätensetzung. Je größer der eigene Einfluss auf Projekte und Entwicklung, desto größer der Spaß-Faktor.

Paternalistische Verhaltensweisen sollten Frauen versuchen zu entlarven und ad absurdum zu führen, indem sie zeigen: Ich opfere mich nicht, ich leide nicht, ich leite. Je höher die Hierarchieebene, desto größer der Einfluss auf das eigene Zeitmanagement. Je höher das Einkommen, desto größer die Möglichkeit, sich Entlastungen zu finanzieren.

Im Umgang mit Erwartungen sollten Frauen in Coaching-Prozessen Klärung für sich suchen, um entsprechendes Verhalten zu trainieren.

Aktuelle Aktionen und Stellungnahmen

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Bildungsangebote

Seit vielen Jahrzehnten bieten wir Weiterbildung, Aus- und Fortbildung im Bereich Pflege an.

Weitere Themen, die Frauen in ihrem Weg stärken, finden Sie in unseren Bildungsangeboten