Evangelische Frauenhilfe in Westfalen
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) ist ein evangelischer Frauenverband, Trägerverein und Bildungsanbieterin als Teil der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. Sie hat ihren Sitz in Soest und arbeitet gemeindebezogen in enger Bindung an die Evangelische Kirche von Westfalen. Die EFHiW versteht sich als Partnerin der Evangelischen Kirche von Westfalen für gemeindebezogene Frauenarbeit und wird von dieser als freies Werk der Kirche anerkannt und gefördert.
Als Frauenverband, Trägerin sozialdiakonischer Einrichtungen und Bildungsanbieterin verbindet die Frauenhilfe verbandliche Arbeit, Bildung und soziale Verantwortung. Im Mittelpunkt stehen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen, Gemeinschaft, Teilhabe und konkrete Hilfe.
Seit 1906 setzt sich die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen dafür ein, Frauen zu stärken, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Frauenhilfe als Mitgliederverband und Trägerin sozialer Arbeit
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen ist ein Mitgliederverband und Trägerverein sowie eine Bildungseinrichtung. Diese Verbindung prägt ihre Arbeit: Frauen engagieren sich in Gemeinden und Verbänden, soziale Einrichtungen leisten professionelle Hilfe oder bieten Pflegeausbildung an, und Bildungsangebote eröffnen Räume für Orientierung, Austausch und Stärkung.
Die Frauenhilfe arbeitet mit und für Frauen. Sie arbeitet frauenorientiert, nimmt Lebenssituationen von Frauen ernst und bringt Anliegen von Frauen in kirchliche, gesellschaftliche und fachliche Zusammenhänge ein. Sie versteht ihre Bildungs- und Hilfeangebote als Ermächtigung, Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe.
Als Frauenverband innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen besteht die Frauenhilfe aus vielen Frauen, die in Gemeindegruppen, Bezirks-, Stadt- und Synodalverbänden aktiv sind. Sie gestalten Frauenhilfe vor Ort, bringen ihre Erfahrungen ein, übernehmen Aufgaben und stärken das Gemeindeleben.
Frauen finden in der Frauenhilfe Kontakte, Gemeinschaft und Orientierung in Glaubens- und Lebensfragen. Sie können eigene Ideen einbringen, ihre Fähigkeiten nutzen und Verantwortung übernehmen. Das geschieht in Gruppen, bei Veranstaltungen, durch wechselseitige Hilfe, sozial-diakonisches Engagement und Interessenvertretung.
Als Trägerin verantwortet die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen mehr als 20 Einrichtungen und Dienste in der Pflegeausbildung, Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Bildungsarbeit und Anti-Gewalt-Arbeit. Beratung, Beheimatung, Ausbildung, Pflege, Schutz und Begleitung gehören zu den zentralen Aufgaben.
Die Themen Parteilichkeit für Frauen, Geschlechtergerechtigkeit und Gewalt sind in allen Arbeitsfeldern der EFHiW Querschnittsthemen.
Als Teil der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. bietet die Frauenhilfe Veranstaltungen, Kurse, Fort- und Weiterbildungen sowie Begegnungsformate an. Die Bildungsarbeit richtet sich an Frauen, Engagierte, Fachkräfte, Mitarbeitende und Gemeindeglieder.
Sie verbindet theologische, frauenspezifische, gesellschaftliche und sozialdiakonische Themen. Sie stärkt Menschen in Glaubens- und Lebensfragen, fördert Austausch und eröffnet Räume für Beteiligung.
Die Frauenhilfe setzt sich für die gleichberechtigte und verantwortliche Mitarbeit von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein. Sie fördert innerverbandliche Kontakte, den Austausch von Frauen innerhalb und außerhalb des Verbandes und versteht Frauenfragen auch im Zusammenhang mit strukturellen Problemen in Kirche, Staat und Gesellschaft.
Sie engagiert sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, nimmt ökumenische Beziehungen, interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Weltverantwortung wahr und arbeitet mit anderen Werken, Initiativen, Verbänden und Vertretungen von und für Frauen zusammen.
Mitglied werden
Mitglieder tragen die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen mit. Sie stärken die Gemeinschaft von Frauen, bringen eigene Erfahrungen und Fähigkeiten ein und unterstützen die Arbeit in Gemeinden, Verbänden und Projekten.
Mitgliedschaft ist in einer Frauenhilfegruppe vor Ort möglich oder direkt im Bezirks-, Stadt-, Synodalverband oder direkt bei der EFHiW. Wer Mitglied wird, bleibt informiert, findet Austausch und trägt dazu bei, dass Frauenhilfe als Ort für Glauben, Geschwisterlichkeit und Verantwortung lebendig bleibt.
Unser Netzwerk
Kooperationen, Dachverbände, Portale und Gremien: Gemeinsam mit anderen gestaltet die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen Inhalte, Themen, Gesellschaft, Politik, Kirche und Theologie.
Um Interessen von Frauen in Kirche, Gesellschaft und Politik zu vertreten, arbeitet die Frauenhilfe mit anderen Werken, Initiativen, Verbänden und Vertretungen von und für Frauen zusammen. Diese Zusammenarbeit geschieht durch Mitarbeit und Vertretung in Gremien, Ausschüssen und Arbeitsgemeinschaften.
Geschichte
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen wurde 1906 als Hilfe- und Bildungsverein für Frauen in besonderen Lebenssituationen gegründet. Seitdem hat sich ihre Arbeit immer wieder verändert. Geblieben ist der Auftrag, Frauen zu stärken, konkrete Hilfe zu leisten und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.
Aus der Geschichte der Frauenhilfe sind Arbeitsfelder entstanden, die bis heute prägend sind: Bildungsarbeit, gemeindebezogene Frauenarbeit, Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Pflegeausbildung und Anti-Gewalt-Arbeit.
Schwesternschaft
Die Schwesternschaft gehört zur Geschichte der Frauenhilfe und wirkt bis heute nach. 1907 rief die westfälische Frauenhülfe den „Diakonissenhülfsverein für Privatpflege in Westfalen“ ins Leben. Kurse zur häuslichen Krankenpflege bildeten eine Vorstufe der heutigen Pflege-Ausbildung. Auch die Arbeit des FRAUENHEIM WENGERN wurde durch das langjährige Engagement der Schwesternschaft geprägt.
Bis heute bietet die Schwesternschaft Begegnungsmöglichkeiten, Tagungen, Reisen und Bibelarbeiten. Kontakte, Gespräche, Besuche und Fürbitten halten die Verbindung unter den Schwestern lebendig.
Leitbild & Werte
Die Arbeit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen ist geprägt von christlicher Verantwortung, Gemeinschaft von Frauen und für Frauen sowie dem Einsatz für ein Leben in Würde. Sie ist bildungsorientiert, gemeindebezogen und sozialdiakonisch.
Würde und Respekt
Die Frauenhilfe tritt für die Würde jedes Menschen ein. Menschenrechte, demokratische Kultur und ein respektvolles Miteinander sind Grundlagen ihrer Arbeit.
Teilhabe und Chancengerechtigkeit
Die Frauenhilfe stärkt Frauen darin, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen wahrzunehmen und einzubringen. Sie engagiert sich für die gleichberechtigte und verantwortliche Mitarbeit von Frauen in Kirche und Gesellschaft.
Christliche Verantwortung
Die Frauenhilfe versteht ihr Handeln als Teil christlicher Verantwortung. Dazu gehören der Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ebenso wie weltweite Ökumene, Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe.
Geschwisterlichkeit unter Frauen
Frauenhilfe lebt von Gemeinschaft, gegenseitiger Unterstützung und der Bereitschaft, füreinander einzustehen. Sie nimmt Lebenssituationen von Frauen ernst, stärkt Frauen in ihren Anliegen und setzt sich dafür ein, dass ihre Stimmen gehört werden.
Professionelle Hilfe
In ihren Einrichtungen und Angeboten verbindet die Frauenhilfe fachliche Arbeit mit verlässlicher Begleitung. Dazu gehören Beratung, Schutz, Pflege, Förderung, Prävention und Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen.
Organisation & Struktur
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen ist als eingetragener Verein organisiert. Sie arbeitet auf Grundlage einer Satzung und ist Mitglied der Diakonie RWL als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.
Ihre Struktur verbindet verbandliche Arbeit, soziale Einrichtungen, Bildung, Fachbereiche und zentrale Verwaltung. Grundlage ist ein demokratisches Delegiertenprinzip: Frauenhilfegruppen, Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände, Landesverband einerseits – andererseits: Mitgliederversammlung und Vorstand wirken zusammen und tragen Verantwortung für die Ausrichtung der Frauenhilfe.
Die Gesamtleitung liegt bei der Leitenden Pfarrerin. Vorstand, Geschäftsführung, Gremien und zentrale Ansprechpersonen werden in den folgenden Abschnitten näher vorgestellt.
Zum Verband gehören Frauenhilfegruppen in Gemeinden, Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände sowie der Landesverband mit Sitz in Soest. Die Gruppen und Mitgliedsverbände bilden die verbandliche Grundlage der Frauenhilfe. Sie bringen Anliegen aus den Gemeinden und Regionen ein und gestalten Frauenhilfe vor Ort.
Der Landesverband ist der Verbund der Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder in landeskirchlichen und landespolitischen Zusammenhängen sowie in ökumenischen und bundesweiten Kontexten. Außerdem bietet er Konferenzen, Weiterbildung und fachliche Impulse zu theologischen, sozial- und kirchenpolitischen Themen an.
Als Trägerin verantwortet die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen mehr als 20 Einrichtungen und Dienste. Dazu gehören Arbeitsfelder in der Pflegeausbildung, Altenhilfe, Eingliederungshilfe, Bildungsarbeit und Anti-Gewalt-Arbeit.
Die Einrichtungen stehen für professionelle Hilfe, Beratung, Beheimatung, Ausbildung, Pflege, Schutz und Begleitung. Sie machen den sozialdiakonischen Auftrag der Frauenhilfe praktisch erfahrbar.
Die Frauenhilfe ist Bildungsanbieterin als Teil der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. Bildung gehört damit nicht nur zu den Angeboten, sondern zum Selbstverständnis der Organisation.
Die Bildungsarbeit umfasst Reisen, Veranstaltungen, Kurse, Fort- und Weiterbildungen sowie Formate für Frauen, Engagierte, Fachkräfte, Mitarbeitende und Gemeindeglieder. Sie verbindet theologische, frauenspezifische, gesellschaftliche und sozialdiakonische Themen, stärkt Menschen in Glaubens- und Lebensfragen und eröffnet Räume für Austausch und Beteiligung.
Die Fachbereiche bündeln die inhaltliche und fachliche Arbeit der Frauenhilfe. Sie unterstützen die Weiterentwicklung der Arbeitsfelder, begleiten fachliche Prozesse und sichern Qualität in Verband, Bildung und Einrichtungen.
Zu den fachlichen Themen gehören unter anderem Frauenverbandsarbeit, Anti-Gewalt-Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und Teilhabe, Ökumene, Weltverantwortung, Theologie und Spiritualität
Die zentrale Verwaltung schafft die organisatorischen, finanziellen und administrativen Grundlagen für die Arbeit der EFHiW. Sie unterstützt Verband, Einrichtungen, Bildungsarbeit, Fachbereiche und Gremien.
Zur organisatorischen Transparenz gehören auch Satzung, Berichte, wichtige Dokumente, Formulare und Publikationen.
Vorstand & Gremien
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen ist demokratisch organisiert. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand. Vorstand und Mitgliederversammlung tragen gemeinsam Verantwortung für die Ausrichtung des Vereins.
Der Vorstand legt in Übereinstimmung mit der Mitgliederversammlung und auf Grundlage der Satzung die inhaltlichen, theologischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen fest. In seinen Sitzungen beschließt er über Verbandspolitik und Verbandsstrategie. Bezogen auf die Einrichtungen nimmt der Vorstand zugleich Aufsichtsratsfunktionen wahr.
Die Gesamtleitung des Vereins liegt bei der Leitenden Pfarrerin. Sie ist für die geistliche Leitung des Verbandes verantwortlich und zugleich als Geschäftsführerin für das operative Geschäft zuständig. Sie arbeitet entsprechend der verbandspolitischen und verbandsstrategischen Vorgaben, die vom Vorstand beschlossen werden.
Vorstand
Münster
Porta Westfalica
Dortmund
Bochum
Buschmann-Simons
Unna
Minden
Werl
von Miquel
Bochum
Birgit Reiche
Soest
Schuh-Johannsen
Bad Lippspringe
Stiftel-Völker
Werl
Geschäftsführung & Team
Die Gesamtleitung der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen liegt bei der Leitenden Pfarrerin. Sie verantwortet die geistliche Leitung des Verbandes und ist als Geschäftsführerin für das operative Geschäft zuständig.
Pfarrerin Birgit Reiche ist seit 2021 Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen. Sie arbeitet entsprechend der verbandspolitischen und verbandsstrategischen Vorgaben, die vom Vorstand beschlossen werden.
Zur Geschäftsstelle gehören Ansprechpersonen für Geschäftsführung, Vorsitz, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Verbandsarbeit, Bildungsarbeit und zentrale Dienste. Sie unterstützen Mitglieder, Einrichtungen, Mitarbeitende, Kooperationspartner*innen und Interessierte bei ihren Anliegen.
Transparenz, Downloads & Newsletter
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen stellt zentrale Dokumente zur Arbeit, Struktur und Verantwortung des Vereins zur Verfügung. Hier finden Sie die Satzung, den Geschäftsbericht, wichtige Unterlagen und Formulare sowie ausgewählte Publikationen.
Ergänzend informiert der monatlich erscheinende Verbands-Newsletter über die aktuelle Arbeit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, laufende Projekte, Veranstaltungen und weitere Entwicklungen im Verband.
Wissenswertes für Mitarbeitende der EFHiW
Für Mitarbeitende der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen stehen hier wichtige Informationen zu geschützten Meldewegen, Prävention, Schutzkonzepten und Anlaufstellen bereit.
Die Einhaltung von Recht, Gesetz und internen Regelungen ist selbstverständlich. Verstöße dagegen passen nicht zur Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e. V. Wer Fragen hat, Unterstützung benötigt oder mögliche Verstöße melden möchte, findet hier die passenden Kontakte und Informationen.
Hinweisgeberschutzgesetz und Meldestelle
Das Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet Beschäftigungsgebende zur Einführung eines Hinweisgebersystems zum Schutz hinweisgebender Personen. Erwerbstätige Mitarbeitende der EFHiW können über eine interne Meldestelle mögliche Verstöße gegen Gesetze oder Regelungen melden, wenn diese im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit stehen.
Die interne Meldestelle wird von eagle lsp, einem Legal-Tech-Unternehmen und damit einer unabhängigen Instanz, betrieben. Der interne Meldekanal ist anonym, sicher und vertraulich. Er ist so konzipiert, dass die Identität der hinweisgebenden Person, der Personen, die Gegenstand einer Meldung sind, sowie weiterer in der Meldung genannter Personen gewahrt wird.
Die interne Meldestelle kann außerdem genutzt werden, um Verbesserungsvorschläge einzureichen.
Prävention gegen sexualisierte Gewalt
Sexualisierte Gewalt ist in kirchlichen und diakonischen Strukturen nicht zu tolerieren. Grundlage für das Programm „hinschauen, helfen, handeln“ ist das Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Zur Prävention gehören Schulungen, Informationen und Begleitung passend zum jeweiligen Tätigkeitsbereich. Damit wird die Anti-Gewalt-Arbeit der EFHiW um einen wichtigen Baustein erweitert.
hinschauen - helfen - handeln
hinschauen – helfen – handeln“ ist eine Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie gegen sexualisierte Gewalt. Im November 2022 starteten die Schulungen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der EFHiW.
Die Schulungen sensibilisieren Mitarbeitende dafür, bei Verletzungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung hinzuschauen, und befähigen sie dazu, angemessen zu handeln. Das Schulungsteam der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e. V. besteht aus Christina Vetter, Lena Sauerland und Larissa Braun.
Bei Fragen zu den Schulungen können Mitarbeitende der EFHiW sich per Mail an Christina Vetter wenden.
Schutzkonzepte und Maßnahmen
Die Präventionsarbeit der EFHiW umfasst konkrete Maßnahmen. Dazu gehören Schulungen für alle Mitarbeitenden, angepasst an den jeweiligen Tätigkeitsbereich. Auch haupt- und ehrenamtlich Engagierte in den Einrichtungen der EFHiW werden durch intensive Schulungen im eigenen Handeln gestärkt.
Alle Mitarbeitenden der EFHiW sind verpflichtet, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen. Die Einrichtungen erstellen Risikoanalysen und Schutzkonzepte. Ein Interventionsteam wird gebildet, um den Interventionsplan umzusetzen.
FUVSS und Meldestelle der Diakonie RWL
Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat die Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung, kurz FUVSS, eingerichtet. Dort ist auch eine Meldestelle angesiedelt, bei der Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen der EKvW ihnen bekannte Fälle melden müssen.
Birgit Pfeifer, Referentin der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung, berät auch anonym, wenn Mitarbeitende einen Verdacht haben und sich nicht sicher sind. Auch Betroffene können sich an die entsprechenden Ansprechpersonen der FUVSS wenden.
Stabsstelle UVSS
Betroffene aus dem Bereich der Evangelischen Kirche können sich an die Stabsstelle „Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung“ der Evangelischen Kirche von Westfalen wenden.
Anlaufstelle help
Die zentrale Anlaufstelle.help der Evangelischen Kirche in Deutschland informiert, berät und bietet Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt.
Weitere Materialien und Informationen
Weitere Materialien, Links und Informationen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt stehen über die Evangelische Kirche von Westfalen und die Initiative „hinschauen – helfen – handeln“ zur Verfügung.