Stellungnahme zur aktuellen Situation im Bereich der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation von Frauen

(Januar 2006) Chronische Überlastung, Erschöpfungssituationen, Befindlichkeits- und somatoforme Gesundheitsstörungen und das Risiko- und Erkrankungspotential von Müttern und allein erziehenden Vätern, aber auch der Kinder, also für die gesamte Familie- dies sind bekannte Fakten in der Gesellschaft. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. hat sich seit Jahrzehnten für Verbesserungen im gesundheitspolitischen Bereich eingesetzt durch politische Stellungnahmen, […]
Information zu „Pflege in deutschen Privathaushalten durch osteuropäische Haushaltshilfen und Pflegekräfte“

(Stand: Dezember 2005) 1. Ausgangsüberlegungen Schon seit etlichen Jahren ist Deutschland de facto ein Einwanderungsland. Viele Arbeitskräfte v.a. aus Lateinamerika und Osteuropa kommen (meist ohne legalen Aufenthaltsstatus) nach Deutschland, um hier Geld zu verdienen. Dabei ist der Arbeitsmarkt für weibliche Migrantinnen weltweit geschlechtsspezifisch v.a. in Reinigungs-, Pflege- und Betreuungstätigkeiten gegeben, wobei die Haushaltsarbeit den weltweit […]
Offener Brief der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. an die Bundesverbände der Krankenkassen

(Dezember 2005) Sehr geehrte Damen und Herren, die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. wendet sich an Sie, um Sie noch einmal dringend aufzufordern, Ihre Bewilligungspraxis von Mutter-Kind-Kuren dahingehend zu verbessern, dass sie dem gesetzlichen Anspruch von Frauen und Kindern auf eine stationäre Kur bei ärztlich attestierter Kurbedürftigkeit entspricht. Laut SGB V §§ 23/24 und 27/41 […]
Stellungnahme der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. zu Arbeitsmarktreformen und Geschlechterverhältnis

(Oktober 2005) In der diesjährigen Herbstkonferenz der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. haben sich 70 Teilnehmerinnen Ende Oktober 2005 intensiv mit den Arbeitsmarktreformen in Deutschland auseinandergesetzt und eine Erklärung verabschiedet. In 14 Punkten stellen sie Fehlannahmen der Arbeitsmarktreformen heraus und arbeiten 16 Forderungen zur Nachbesserung heraus. Die Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen fordern die […]
Erklärung der Teilnehmenden der 3. Internationalen Fachtagung „Gemeinsam gegen Menschenhandel“

vom 22. – 23.09.2005 in Soest. (September 2005) Wir, 60 Frauen und Männer aus Europa, – aus Belarus, Polen, Ungarn, Bulgarien, Litauen, Ukraine und Deutschland -, aus Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution, aus Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und Frauenhäusern, aus anderen Nichtregierungsorganisationen, aus Polizeibehörden und Gesundheitsämtern, Netzwerken, Frauenhilfe und Diakonie haben uns vom […]
Wahlprüfsteine für den Bereich Opfer von Menschenhandel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005

Politikerinnen und Politiker im Land NRW sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der allseits als unverzichtbar bezeichneten Leistungen für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen einzusetzen. Dies bedeutet kostendeckende und bedarfsgerechte Finanzierungen der Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel. Unsere Forderungen an eine zukünftige Landesregierung sind: Integrationshilfen für Opferzeuginnen. Gewährleistung des größtmöglichen Schutzes für Opferzeuginnen […]
Das Beste wäre gut genug! – Kinder im Frauenhaus

(Oktober 2004) Im Frauenhaus Soest suchten im Jahr 2003 41 Frauen mit insgesamt 49 Kindern Schutz und Zuflucht, was eine Jahresdurchschnittsbelegung von 96,9% ausmacht. Dieses Verhältnis (54% Kinder, 46% Frauen) entspricht weitgehend den Belegungen aus den letzen 14 Jahren, d.h. die Gruppe der Kinder ist um ca. 10% höher als die der Frauen. Auch wenn […]
Stellungnahme zu den Auswirkungen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes auf Menschen in stationären Einrichtungen der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V.

(Oktober 2004) Die 70 Teilnehmerinnen der Herbstkonferenz der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. stellen mit Betroffenheit und Empörung die Auswirkungen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes auf Menschen in stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe fest. Sie fordern die Politikerinnen und Politiker auf, umgehend die Regelungen in bezug auf Menschen, die in stationären Einrichtungen leben, grundsätzlich zu überdenken: Finanzielle […]
Stellungnahme zu den geplanten Atommülltransporten in das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus

(Oktober 2004) Im Wort der Landessynode vom 14.11.1986 der Evangelischen Kirche von Westfalen zum damaligen Schwerpunktthema „Verantwortung für Gottes Schöpfung angesichts von Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit, Hunger in der 3. Welt, Rüstungseskalation“ heißt es: Christinnen und „Christen glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat und noch erhält. Weil wir diesem Gott vertrauen, müssen wir uns nicht von […]
Stellungnahme zur Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen 2001 – 2004

(Juni 2004) Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. verfügt über langjährige Erfahrungen in der Fortbildung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und in unterstützenden Maßnahmen für die Wertschätzung des Ehrenamtes in der Kirche. Sieben pädagogische bzw. theologische Referentinnen des Landesverbandes sind – neben ihrer Einbindung in die Mitgliederpflege, ihrem Verkündigungs- und Seelsorge-Auftrag sowie den Weiterbildungsangeboten für Interessierte – […]