Weichenstellung für die Zukunft

Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) tagte Mitte Oktober im Se-minar Zentrum in Soest. Rund 70 Delegierte und Gäste berieten zentrale Themen und stellten wichtige Wei-chen für die zukünftige Arbeit des Verbandes.
Ein Schwerpunkt lag auf der umfassenden Überarbeitung der Vereinssatzung. Der bisherige Text entsprach in Sprache, Struktur und Verständlichkeit nicht mehr den heutigen Anforderungen. Durch veränderte rechtli-che Rahmenbedingungen und ein gestiegenes Umsatzvolumen müssen Verantwortlichkeiten klarer geregelt werden. Vorgesehen ist daher, den bisherigen Vorstand in einen Aufsichtsrat zu überführen und die Ge-schäftsführung zu einem hauptamtlichen Vorstand weiterzuentwickeln. Damit verändern sich auch die Organe des Vereins.
Auch die Zielgruppe wird neu gefasst. Angesichts aktueller Geschlechterfragen sollen künftig nicht mehr ausschließlich Frauen angesprochen werden. Die Satzung soll diese Vielfalt abbilden und zugleich die Tradi-tion der Frauenhilfe berücksichtigen.
Parallel dazu wurden die Mustersatzungen für die mittlere Ebene und die Gruppenebene überarbeitet. Die Mustersatzung für die mittlere Ebene ist nun realitätsnäher, verständlicher und kompakter und spiegelt die tatsächlichen Abläufe in Mitgliedsverbänden und Gemeindegruppen besser wider.
Ein weiterer zentraler Punkt der Versammlung war die Wahl: Susanne Ester Falcke, Theologische Vizepräsi-dentin der Evangelischen Kirche von Westfalen, wurde zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden der EFHiW gewählt.