Handlungsempfehlungen zum Umgang mit extremen und populistischen Organisationen

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit extremen und populistischen Organisationen (Mai 2024)

„Wir stehen im Gegensatz zur AfD und anderen extremen und populistischen Organisationen für die Gleichwertigkeit aller Menschen“, erläutert Angelika Waldheuer, Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW), die Herausgabe der Handlungsempfehlungen. Die Handlungsempfehlungen wurden in der Mai-Sitzung des Vorstandes der EFHiW beschlossen. In diesen Handlungsempfehlungen werden bestimmte Situationen und Anlässe beschrieben und den Mitarbeitenden und Mitgliedern der EFHiW ein Vorgehen empfohlen. Die EFHiW macht darin auch deutlich, dass regelmäßig und regional aktualisiert werden muss, wer zu den „anderen extremen und populistischen Organisationen“ zu zählen ist.

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit extremen und populistischen Organisationen (Mai 2024)

„Die Gleichwertigkeit aller Menschen betrifft insbesondere Herkunft, sexuelle Orientierung und Identität, Beeinträchtigungen, Benachteiligungen, Religion und Diversität von Lebensentwürfen“, bekräftigt Birgit Reiche, Leitende Pfarrerin der EFHiW. Die EFHiW setze sich seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv ein gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, insbesondere gegen Abwertung von Menschen mit Behinderungen, Abwertung von Obdachlosen, Abwertung von Sinti und Roma sowie Abwertung von Langzeitarbeitslosen, gegen Antisemitismus, Antifeminismus, Homophobie, Islamophobie, Sexismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit extremen und populistischen Organisationen (Mai 2024)