17.05.2025
Fachkräfte für morgen – Die Pflegeschule in Warburg macht den Unterschied
Seit 1906 steht die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. (EFHiW) für eine professionelle Pflegeausbildung. Sie bietet in Nordrhein-Westfalen Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Bereich Pflege an. „Mensch mach Pflege“ lautet ihr Motto, um dem zunehmenden Pflegenotstand entgegenzuwirken.
Mit ihrem neuesten Projekt in Warburg eröffnet der Verein eine weitere Pflegeschule, um zukünftige Pflegekräfte auszubilden. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem tatkräftigen Team eine moderne und praxisorientierte Pflegeschule in Warburg-Rimbeck aufzubauen“, erklärt Silke Kaufmann. „Unser Ziel ist es, vielfältige und hochwertige Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in den Pflegeberufen für die Region zu schaffen.“ Seit April ist die Diplom-Pädagogin die Leitung des Bildungs-Instituts für Pflegeberufe (BIP) in Warburg-Rimbeck.
Feierliche Eröffnung und prominente Glückwünsche
Mitte Mai wurde das BIP feierlich eröffnet. In den Grußworten von Angelika Waldheuer, Vorsitzende der EFHiW, Michael Stickeln, Landrat Kreis Höxter, Anton Güthoff, stellvertretender Bürgermeister der Hansestadt Warburg, und Annette Lages, Ortsvorsteherin Rimbeck, wurden die Glückwünsche an die Trägerin überbracht. Anschließend wurde beim „Tag der offenen Tür“ die neue Pflegeschule besichtigt und bestaunt.
Vielfältige Angebote für die Region
Die neue Pflegeschule wird ein breites Spektrum an Ausbildungsgängen und Fortbildungen im Pflegebereich anbieten. Als erstes geht die dreijährige Ausbildung im August an den Start. „Mit den Bildungsangeboten des BIP in Warburg-Rimbeck stärken wir die pflegerische Versorgung in der Region und tragen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität bei“, erklärt Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der EFHiW. An den bisherigen beiden Standorten der Pflegeschulen – in Hamm und Soest – bildet die EFHiW jährlich bis zu 56 Pflegefachkräfte und bis zu 50 Pflegefachassistenzkräfte aus. „Die westfälische Frauenhilfe leistet ihr Mögliches, um einem Mangel an Pflegepersonal entgegenzuwirken“, bestätigt Reiche.
Moderne Lernumgebung für motivierte Pflegekräfte
Die neue Pflegeschule, die in einem Gebäudetrakt des ehemaligen Altenheimes errichtet wurde, ist hell gestaltet. Durch moderne Ausstattung werden die Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützt und motiviert. Technisch hochwertige Lehrmaterialien sind dabei notwendig, um den Anforderungen für eine moderne Pflege gerecht zu werden. Dazu gehören neue Möbel für die Klassenräume und Schreibboards sowie Laptops für die Auszubildenden. Zudem ermöglichen die Skills Lab mit realistischen Pflegesituationen zukünftig den Schülerinnen und Schülern ein lebensnahes praktisches Training. Attraktive Gruppenarbeits- und Pausenräume sowie eine schöne Außenanlage runden das Konzept ab und gestalten den Lernalltag motivierend und angenehm.
Mit Optimismus in die Zukunft
Der Start des BIP Warburg hatte sich in das Jahr 2025 hin verzögert aufgrund von Engpässen der Gewerke im Umfeld. Am 1. August 2025 werden nun die ersten 25 Auszubildenden in der Bühlstraße 43 in Warburg-Rimbeck ihre dreijährige Ausbildung starten. Ein Teil der Plätze sei schon besetzt, die Erfahrung zeige laut Schulleiterin Silke Kaufmann: „In der Pflege kommen die Bewerbungen oft etwas später. Wir sind optimistisch, dass wir mit dem ersten Kurs in fast voller Stärke starten werden.“
Weitere Infos unter www.propflege.org
Begrüßung und Grußworte
Zur feierlichen Eröffnung sprachen Wegbereiterinnen und Wegbegleiter aus Kirche, Politik und Kommune. Die vollständigen Texte finden Sie hier:
Begrüßung und Andacht – Pfarrerin Birgit Reiche

Begrüßung und Andacht der Leitenden Pfarrerin Birgit Reiche
Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste der Eröffnungsfeier,
ich freue mich sehr, Sie zur heutigen Eröffnungsfeier unseres Bildungs-Institutes begrüßen zu dürfen.
Mein Name ist Birgit Reiche. Ich bin die Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen und hatte vor gut drei Jahren die – hoffentlich nicht verrückte – Idee, in diesem Gebäude eine Pflegeschule zu errichten.
Üblicher Weise beginnt eine solche Begrüßung mit der namentlichen Nennung der besonders wichtigen Gäste – aber aus den unterschiedlichen Gründen sind Sie uns alle besonders wichtig. Deshalb machen wir es heute anders. Ich zähle jetzt die unterschiedlichen Personengruppen der Teilnehmenden auf und bitte Sie, sich zu melden, wenn Sie sich in einer Gruppe wiederfinden:
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung aus Stadt und Kreis;
Mitarbeitende vom Netzwerk Pflege im Kreis Höxter vom Hospiz- und Palliativnetzwerke im Kreis Höxter sind ebenso bei der Eröffnung dabei wie Mitarbeitende von Caritas Wohnen Erzbistum Paderborn und der Katholischen Hospitalvereinigung Weser Egge gGmbH. Wir freuen uns über das Kommen der Mitarbeitenden des Seniorenzentrum Wolfhaben gGmbH, vom Senioren- und Pflegezentrum Haus Kugelsburg, vom Seniorenzentrum Warburg, dem DRK-Seniorenzentrum Haus am Bomberg, der Helios Klinik Warburg, der Alten- und Krankenpflege zu Hause Maria Ludwig, vom Pflegedienst Juvantes und vom Pflegedienst Weber sowie des Vereins Herbstlicht.
Schön ist auch, dass Mitarbeitende aus dem Bildungszentrum Weser Egge und dem Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg Warburg-Rimbeck Zeit gefunden haben, zu kommen.
Frauen aus der kfd Rimbeck sind gekommen wie auch Schwestern der Diakonissen-Kommunität Zionsberg und der Frauenhilfe-Schwesternschaft.
Mitarbeitende und Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen und Menschen, die mit dem Umbau zur Pflegeschule zu tun hatten, das Architekturbüro Schütt, die Firma Dinger, die Firma BWU, sind auch da.
Diese Vielfalt zeigt: Viele haben auf eine Pflegeschule in Warburg-Rimbeck gewartet.
Jede und jeder von Ihnen trägt Verantwortung für einen wichtigen Teil unseres Gemeinwesens. Ihre Anwesenheit heute ist ein Zeichen dafür, dass Pflege mehr ist als ein Beruf – sie ist mehr denn je ein gesellschaftlicher Auftrag.
Wir stehen heute an einem Ort mit langer Geschichte. Hier, in dem alten Gebäude von Haus Phöbe, wo 1952 ein Alten- und Pflegeheim entstand, wo bereits in den frühen Jahren eine Pflegevorschule junge Menschen für den Dienst an Menschen ausbildete, schließt sich heute ein Kreis und es entsteht nun eine neue Bildungsstätte für Pflegefachkräfte.
Ich habe einige Bibelzitate für den heutigen Tag herausgesucht. Dieser Ort wird ein Ort der formalen Pflegeausbildung aber auch der Herzensbildung. Dazu passt: Sprüche 3, 13-14 (Bibel in gerechter Sprache): „Wohl den Menschen, die Weisheit finden, wohl denen, die Verstand gewinnen. Denn besser ist sie als Silber und ergiebiger als Gold.“
Und im Zusammenhang mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter ist uns dieses Lehrgespräch von Jesus im Lukas-Evangelium überliefert: Lukas 10, 25-37 (Bibel in gerechter Sprache) „Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du?“ Der antwortete: „Du sollst Gott, deine Lebensmacht, lieben mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Verstand und deine Nächsten wie dich selbst.“ Jesus sagte zu ihm: „Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.“
Die Bibel lehrt uns, dass Liebe mehr ist als ein Gefühl – sie ist ein Handeln. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt uns dies überdeutlich: Wahre Nächstenliebe kennt keine Grenzen. Sie überwindet Vorurteile, sie kümmert sich, sie handelt, sie heilt. Pflege ist nichts anderes als gelebte Nächstenliebe.
Wie unsere neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken es am Montag zum Tag der Pflege treffend formulierte: „Pflege kann mehr, als sie bislang darf. Ihre Kompetenz müssen wir stärker nutzen, um eine alternde Gesellschaft zu versorgen. Und wir müssen ihre Aufgaben ihren Fähigkeiten stärker anpassen, um den Beruf noch attraktiver zu machen.“ Diese Worte spiegeln genau das wider, was die biblische Botschaft uns lehrt: Unsere Fähigkeiten sind uns gegeben, um sie zum Wohle anderer einzusetzen.
Die ursprüngliche Pflegevorschule zog 1960 zum Zionsberg um, aber der Geist der Bildung und Fürsorge blieb. Heute, Jahrzehnte später, kehren wir mit unserem neuen Bildungs-Institut für Pflegeberufe an diesen Ort zurück – als lebendiges Zeugnis dessen, was im Doppelgebot formuliert ist: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten sind untrennbar miteinander verbunden.
Die Weisheit der Sprüche erinnert uns: Lernen und Verstehen sind kostbarer als materieller Reichtum. In der Pflege geht es um mehr als Qualifikationen. Es geht um Menschlichkeit, Würde und Mitgefühl. Jede Pflegefachkraft ist ein lebendiges Gleichnis der Barmherzigkeit – eine Person, die dort Hilfe und Würde schenkt, wo Schmerz, Einsamkeit und Verletzlichkeit sind.
Wir bauen auf den Fundamenten derer, die vor uns waren. Der Evangelischen Kirchengemeinde Scherfede-Westheim, die 1952 den Grundstein legte, den Schwestern des Zionsberges, die früh die Bedeutung einer guten Pflegeausbildung erkannten, so wie auch wir von der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, die 2009 die Trägerschaft von Haus Phöbe übernahm. Pflegeausbildung – gerade für den ländlichen Raum – gehört zur DNA der Frauenhilfe, die direkt nach ihrer Gründung im Jahr 1906 die Pflegeausbildung aufnahm.
Unsere Aufgabe ist es, Brücken zu bauen – zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Generationen. Jede Institution, die heute hier vertreten ist, spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Der heutige Tag markiert mehr als nur die Eröffnung einer Schule. Er symbolisiert unsere gemeinsame Verantwortung und unseren Glauben an die Kraft der Bildung, der Zuwendung und der menschlichen Fürsorge.
Möge uns die Weisheit leiten, Barmherzigkeit uns prägen und der Respekt vor jedem einzelnen Menschen uns antreiben. Mögen die Worte des Propheten Micha unsere Arbeit begleiten: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Gott von dir fordert: nichts als Recht zu üben, Güte zu lieben und demütig zu gehen mit deinem Gott.“
Gottes Segen begleite diesen Weg, der unser Gemeinwesen zusammenhält und Hoffnung schenkt.
Amen.
Gebet
Lasst uns beten:
Leben spendender Gott,
wir danken Dir, dass diese Schule errichtet wurde und dass während der Bauzeit alle, die daran gearbeitet haben, gesund geblieben sind.
Wir bitten dich, schenke allen, die hier arbeiten, Freude an der Arbeit und ein freundliches und gerechtes Miteinander.
Gib deinen guten Geist, der Frieden stiftet und Gemeinschaft schenkt.
Hilf, dass den Menschen dient, was in dieser Schule gelehrt und gelernt wird.
Segne du dein Dienst der Lehrerinnen und Lehrer, die Arbeit der Hausmeister und Angestellten.
Segne, die Verantwortung tragen für die hier arbeitenden und lernenden Menschen.
Leite sie in Gerechtigkeit und Liebe, in Verständnis für die Schwächeren und in Sorge für die Jüngeren und Älteren.
Amen
Grußwort Angelika Waldheuer

Grußwort von Angelika Waldheuer
Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen heiße ich Sie zur feierlichen Eröffnung unseres neuen Bildungs-Instituts für Pflegeberufe ganz herzlich willkommen.
Aller guten Dinge sind drei! So fügen wir unseren schon bestehenden Bildungs-Instituten für Pflegeberufe in Hamm und Soest das Bildungs-Institut hier in Warburg-Rimbeck hinzu. Schon früh war es das Bestreben der Frauenhilfe, Frauen in Pflegeberufen zu unterstützen, aus- und weiterzubilden. Das erste Angebot im Bereich der Pflegeausbildung startete im Jahr 1907 mit der Einrichtung eines 10-wöchigen Kurses „Zur Ausbildung freiwilliger Helferinnen in der Krankenpflege auf dem Lande“.
Mit diesem neuen Institut setzen wir nun ein weiteres deutliches Zeichen: Für die Bedeutung der Pflege in unserer Gesellschaft, für die Wertschätzung gegenüber allen, die sich diesem anspruchsvollen und unverzichtbaren Beruf widmen – und nicht zuletzt für die Zukunft der pflegerischen Ausbildung.
Die Pflege steht vor großen Herausforderungen – demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen im Gesundheitswesen fordern uns heraus. Umso wichtiger ist es, gut ausgebildete, motivierte und menschlich engagierte Pflegefachkräfte zu gewinnen. Genau hier setzt das Bildungs-Institut für Pflegeberufe mit seiner erfahrenen Leiterin Silke Kaufmann und dem Team an: sie bieten den künftig Lernenden eine moderne, praxisnahe und werteorientierte Ausbildung.
Wir danken allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben – den engagierten Mitgliedern der Frauenhilfe, den Partnern aus dem Gesundheits- und Bildungswesen, den Förderern und Unterstützern. Ihr Vertrauen und Ihre Mitwirkung sind das Fundament, auf dem wir heute stehen.
Unser Haus soll nicht nur ein Ort des Lernens sein, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Entwicklung. Wir wollen junge Menschen inspirieren, begleiten und stärken – für einen Beruf, der Herz, Verstand und Hingabe verlangt.
Ich wünsche unserem Institut einen erfolgreichen Start, unseren künftigen Lehrenden und Lernenden viel Neugier, Mut, Freude und Gottes Segen – uns allen weiterhin einen offenen, konstruktiven Dialog über die Zukunft der Pflege.
Grußwort Michael Stickeln

Grußwort von Michael Stickeln
Landrat des Kreises Höxter
Sehr geehrte Frau Pfarrerin Reiche,
sehr geehrte Frau Waldheuer,
sehr geehrte Frau Kaufmann,
für die Einladung der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen zur feierlichen Eröffnung des Bildungs-Instituts für Pflegeberufe möchte ich mich bei Ihnen sehr herzlich bedanken. Eine gute pflegerische Versorgung ist lebenswichtig. Für diese bedeutende Aufgabe brauchen wir gut ausgebildete und motivierte Fachleute. Es ist mir nicht nur eine große Freude, sondern auch ein Herzensanliegen, heute mit Ihnen gemeinsam die Türen des neuen Lernortes für die Aus- und Weiterbildung in der Pflege hier in Warburg-Rimbeck zu öffnen.
Sehr geehrter Herr Güthoff,
sehr geehrte Frau Lages,
liebe Gäste!
auch für die Ortschaft Rimbeck, ein traditioneller Ort der Bildung, die Stadt Warburg und die Region ist heute ein besonderer Tag. Mit der Eröffnung des Bildungs-Institutes wird unsere Bildungslandschaft in einem sehr existenziellen Bereich deutlich gestärkt.
In einer Gesellschaft, die immer älter wird, gewinnt die Pflege eine immer größere Bedeutung. Jeder vierte Einwohner unseres Heimatkreises ist schon heute 65 Jahre und älter. Es ist erfreulich, dass wir heute älter werden und auch viele Jahre länger alt sein dürfen. Die meisten Menschen wünschen sich, solange es möglich ist, in den eigenen vier Wänden ambulant versorgt zu werden.
Bei uns im Kreis Höxter haben vergangenes Jahr 28 ambulante Pflegedienste mehr als 3.300 Seniorinnen und Senioren bei sich zu Hause versorgt.
Die 22 stationären Pflegeheime bieten rund 1580 Plätze zur Versorgung betagter und pflegebedürftiger Menschen an.
Diese Zahlen machen zugleich den hohen Personalbedarf in der Pflege deutlich.
Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das gilt auch ganz besonders im Bereich der Gesundheitsversorgung und Pflege. Die Menschen verdienen es, in Würde und mit Kompetenz betreut zu werden. Deshalb ist es so wichtig, qualifizierte Fachkräfte auszubilden und kontinuierlich weiterzubilden.
Für die Fachkräftesicherung in der Pflege und die Versorgung pflegebedürftiger Menschen spielen nicht nur gute Arbeitsbedingungen, sondern auch eine gute Aus- und Weiterbildung eine zentrale Rolle. Es ist daher besonders wichtig, dass wir die aktuellen und zukünftigen Schulabgängerinnen und -abgänger für den Pflegeberuf begeistern können. Neben guten Rahmenbedingungen bei der täglichen Arbeit ist dafür eine attraktive Berufsausbildung entscheidend.
Dazu leistet die Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen als kompetenter und erfahrener Bildungsträger mit der Eröffnung des neuen Bildungs-Instituts für Pflegeberufe einen maßgeblichen Beitrag. Im August startet der erste Ausbildungsgang in der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft und später die einjährige Ausbildung in der Pflegefachassistenz. Darüber hinaus bietet der neue Lernort zertifizierte Weiterbildungen für ambulante oder stationäre Einrichtungen, für Fachkräfte und Interessierte.
Ich freue mich sehr, dass damit die wohnortnahe Ausbildung auch im Süden unseres Kreises weiter gestärkt wird.
Sehr geehrte Frau Pfarrerin Reiche,
sehr geehrte Frau Waldheuer,
sehr geehrte Frau Kaufmann!
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für ihr herausragendes Engagement und den großen Kraftakt, die Aus- und Weiterbildung in der Pflege durch diesen neuen Standort deutlich zu stärken. Das neue Bildungs-Institut bildet eine wichtige Säule für ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungsangebot und ergänzt damit die bestehenden Angebote zur Fachkräfteausbildung in der Pflege. Damit stärken sie die nachhaltige Versorgung mit Fachkräften für die ambulante und stationäre Pflege bei uns im Kreis Höxter. Auch tragen Sie dazu bei, die Berufswahl im Pflegebereich attraktiver zu machen.
Ich bin überzeugt, dass diese Einrichtung nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch die Motivation und das Engagement unserer Pflegekräfte stärkt. Denn sie sind das Herzstück unserer gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung.
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, den Pflegeberuf noch attraktiver zu machen und die Versorgungssicherheit in unserer Region nachhaltig zu sichern.
Allen, die an der Realisierung beteiligt waren, und auch allen, die dafür sorgen, die neuen Pflegeschule mit Leben zu füllen, möchte ich ganz herzlich für ihre engagierte Arbeit danken. Ich freue mich auf die vielen positiven Entwicklungen, die daraus entstehen werden. Mögen sich auch künftig viele junge Menschen für den verantwortungsvollen, abwechslungsreichen und erfüllenden Pflegeberuf entscheiden.
Ich wünsche Ihnen für Ihre wichtige Arbeit im Dienste des Gemeinwohls viel Erfolg und Gottes reichen Segen.
Grußwort Anton Güthoff

Grußwort von Anton Güthoff
Stellvertretender Bürgermeister der Hansestadt Warburg
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste!
Es ist mir eine große Ehre und Freude, als stellvertretender Bürgermeister unserer Hansestadt Warburg, Sie heute zur Eröffnungsfeier unserer neuen Pflegeschule hier in Warburg – Rimbeck begrüßen zu dürfen und bedanke mich für die freundliche Einladung.
Liebe Grüße auch von unserem Bürgermeister Tobias Scherf, der sich aus terminlichen Gründen entschuldigen lässt.
Liebe Grüße auch von Rat und Verwaltung.
Es ist ein großer und erfreulicher Tag, heute gemeinsam mit ihnen die offizielle Eröffnung unserer neuen Pflegeschule in Rimbeck zu feiern.
Dieser Tag, markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung unseres Gesundheitswesens.
Diese Pflegeschule, die wir heute in Betrieb nehmen, ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort der Begegnung und Weiterbildung qualifizierten Personals.
Hier wird angehenden Pflegekräften nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praktische Fähigkeiten erworben und die Grundlage für eine erfüllende und sinnvolle Karriere in der Pflege gelegt.
Die Pflege ist mehr als nur eine Berufswahl. Es ist eine Berufung, eine Leidenschaft, die das Herz berührt, Verantwortung und fachliche Kompetenz miteinander verbindet.
Wir müssen sicherstellen, dass wir zukünftige Pflegekräfte in dieser wichtigen Mission bestmöglich unterstützen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass diese neue Pflegeschule einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der Pflege in unserer Region leisten und hochqualifizierte Fachkräfte hervorbringen wird, die mit ihrem Wissen und ihrer Menschlichkeit einen unschätzbaren Dienst an unserer Gemeinschaft leisten werden.
An dieser Stelle möchte ich meinen aufrichtigen Dank all jenen aussprechen, die mit ihrem Engagement, ihrer Expertise und ihrem unermüdlichen Einsatz zur Realisierung dieses wichtigen Projektes beigetragen haben. Ihr visionäres Denken und Ihre Tatkraft haben diesen bedeutenden Schritt für unsere Stadt ermöglicht.
Mein besonderer Wunsch gilt den zukünftigen Schülerinnen und Schülern sowie dem engagierten Lehrerkollegium dieser neuen Pflegeschule. Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen, erkenntnisreichen und spannenden Start in dieses neue Kapitel. Mögen Sie hier nicht nur wertvolles Wissen erwerben, sondern auch die Leidenschaft und die Menschlichkeit erfahren, die diesen Beruf so besonders machen.
Herzlichen Glückwunsch zur feierlichen Eröffnung unserer neuen Pflegeschule!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Grußwort Annette Lages

Grußwort von Annette Lages
Ortsvorsteherin Rimbeck
Herzlichen Dank für die Einladung zur Eröffnung des Bildungs-Institutes für Pflegberufe im Rimbeck.
Sehr geehrte Teamleitung!
Sehr geehrte Gäste!
Ich freue mich bei der Eröffnung dabei zu sein.
Es wird auch eine Bereicherung für unseren Ort sein und auch, dass dieses Haus so eine hochwertige Nachnutzung bekommen hat.
Die Notwendigkeit von Pflegeberufen ist bekannt, da unsere Gesellschaft immer älter wird.
Der Bezirksausschuss Rimbeck freut sich mit Ihnen, dass es so ein schönes Haus geworden ist.






















