Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen ist seit Jahrzehnten in der Anti-Gewalt-Arbeit aktiv – mit einem Frauenhaus, Fachberatungsstellen für Betroffene von sexualisierter Gewalt, Menschenhandel und Genitalbeschneidung, Prostituierten- und Ausstiegsberatungsstellen sowie zum Teil mit Angeboten für Frauen in der Altenhilfe und Eingliederungshilfe. Anlass für die aktuelle Stellungnahme ist der zweite alternative Bericht des Bündnisses Istanbul-Konvention (BIK) vom […]
Elektronische Fußfessel allein keine Lösung

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) begrüßt die Einführung der elektronischen Fußfessel, warnt jedoch davor, sie als alleinige Lösung gegen Gewalt an Frauen darzustellen. „Die Regierung macht den zweiten Schritt vor dem ersten“, kritisiert Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der EFHiW. „Die elektronische Fußfessel wird als Lösung gegen Gewalt an Frauen präsentiert. Doch klar ist: Allein […]
Sexkaufverbot gefährdet Schutz und Rechte

„Wer wirklich schützen will, muss die Realität anerkennen: Sexarbeit existiert“, stellt Birgit Reiche fest. Die Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen verantwortet die Arbeit der Prostituiertenberatungen THEODORA in Ostwestfalen-Lippe und TAMAR in Teilen Südwestfalens und im Münsterland. „Sexarbeit verschwindet nicht durch Verbote, sondern wird unsichtbarer und gefährlicher“, verdeutlicht sie und setzt hinzu: „Ein Sexkaufverbot ist […]
Gendergerechte Sprache – weder neu noch widernatürlich

„Es ist Zeit, die Debatte zu entemotionalisieren und sich auf die Fakten zu stützen“, stellt Birgit Reiche, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) fest. „Gendergerechte Sprache ist ein Werkzeug für eine gerechtere Gesellschaft – und längst Teil einer inklusiven, demokratischen Kultur.“ Die Debatte um gendergerechte Sprache ist kein modischer Trend, sondern Ausdruck eines […]
Politische Forderungen zu Menschenhandel zur Kommunalwahl in OWL

Politische Forderungen für den Bereich Menschenhandel zur Kommunal-Wahl 2025 Politikerinnen und Politiker in Städten und Kommunen sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der Bekämpfung des Menschenhandels einzusetzen. Konsequente Umsetzung des nordrhein-westfälischen „Erlasses zum behördlichen Umgang mit ausländischen Opfern von Menschenhandel“ vom 24.11.2010 in den Kommunen. Hier stehen die Umsetzung der bedingungslosen Bedenk- […]
Politische Forderungen zu Prostitution zur Kommunalwahl im Münsterland und in Südwestfalen

Politische Forderungen der Beratungsstelle TAMAR zur Kommunalwahl 2025 in NRW zum Themenbereich Prostitution Politikerinnen und Politiker in Städten und Kommunen sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der behördenunabhängigen Beratungsangebote für Menschen in der Sexarbeit und Prostitution einzusetzen. Langfristige, kostendeckende und bedarfsgerechte Finanzierung der spezialisierten Prostituierten- und Ausstiegsberatungsstelle TAMAR durch Land und Kommunen; […]
Politische Forderungen zu Prostitution zur Kommunalwahl in OWL

Politische Forderungen der Beratungsstelle THEODORA zur Kommunalwahl 2025 in NRW zum Themenbereich Prostitution Politikerinnen und Politiker in Städten und Kommunen sind gefordert, sich für eine verbindliche Absicherung und Weiterentwicklung der behördenunabhängigen Beratungsangebote für Prostituierte einzusetzen. Langfristige, kostendeckende und bedarfsgerechte Finanzierung der spezialisierten Prostituierten- und Ausstiegsberatungsstelle THEODORA durch Land und Kommunen eine flächendeckende Optimierung der gesundheitlichen […]
Unbezahlbar – und trotzdem ignoriert: Die Arbeit von Frauen

In den vergangenen Wochen wurde von führenden Stimmen aus Politik und Wirtschaft verstärkt gefordert, dass „wir“ in Deutschland mehr arbeiten müssten. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) ist sicher: Es werde sehr wohl viel gearbeitet – häufig unbezahlt, ungleich verteilt und gesellschaftlich wenig gewürdigt. „Die Forderungen nach „mehr Arbeit“ blenden strukturelle Ungleichheiten systematisch aus“, stellt […]
Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

„Schwangerschaftsabbrüche gehören nicht ins Strafrecht, sondern in die medizinische Grundversorgung“, stellt Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. (EFHiW) klar und setzt hinzu: „Eine diskriminierungsfreie, flächendeckende und rechtsbasierte Regelung ist längst überfällig.“ Die aktuelle Regelung des Schwangerschaftsabbruchs gemäß § 218 StGB steht zunehmend in der Kritik. Das Verbot des Christlichen Klinikums Lippstadt […]
Protest gegen den Finanzierungsstopp der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer

Die Bundesregierung stellt mit dem Haushalt 2025 die Förderung ziviler Seenotrettung im Mittelmeer vollständig ein. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. (EFHiW) warnt, die Streichung der Mittel verschärfe die ohnehin dramatische Situation auf See. Pfarrerin Birgit Reiche, Geschäftsführerin der EFHiW, betont: „Seenotrettung ist keine freiwillige Leistung, sondern menschenrechtliche Verpflichtung.“ Ähnlich äußert sich die Vorsitzende des […]